Volkstrauertag 2019

Volkstrauertag

Am diesjährigen Volkstrauertag, dem 17. November 2019, trafen sich Vereine, Abgeordnete und Bürger, um am Ehrenmal an der Iserlohner Landstraße der Folgen von Krieg und Gewalt zu gedenken.

Bei dieser Gedenkfeier zum Volkstrauertag waren Mitglieder des Blasorchesters Menden, des Musikvereins “Spiel voran”, des Sozialverbands Volksbund Deutscher Kriegsgräber-fürsorge, der Schützen, des Deutschen Roten Kreuzes, der Reservistenkameradschaft Menden der Bundeswehr sowie Vertreter und Vertreterinnen der Stadt anwesend. Zudem nahmen ca. 30 Bürger, darunter auffallend wenig Jugendliche, an der Prozession und anschließenden Gedenkfeier teil.

Diese begann mit einem Schweigemarsch vom Alten Rathaus bis zum Ehrenmal. Dort erinnerte Rudolf Düppe, Vorsitzender des Ortsverbands Menden des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge, an den Kriegsausbruch am 1. September 1939, welcher Tod und unsägliches Leid mit sich brachte. Weiterhin erwähnte er in seiner Rede, dass bei der Einweihung des Ehrenmals 1935 dieses von den Nationalsozialisten als ,,Heldenehrenmal” gefeiert wurde. Aus heutiger Sicht erscheint das eher unvorstellbar, gerade wenn wir an die Situation bzw. die politische Lage in Ländern wie beispielsweise Syrien, dem Irak oder Afghanistan denken. Jedoch zeigt sich auch in Deutschland, gerade nach den Geschehnissen in Halle, dass auch bei uns rassistisches Gedankengut nach wie vor vorhanden ist.

Ulrich Cormann hingegen schlug einen hoffnungsvolleren Ton an, indem er Europa als eine Einheit beschrieb, in der man bestrebt ist, Frieden zu bewahren bzw. herzustellen und zu sichern sowie den Hass aus den Köpfen der Menschen zu vertreiben.

Nach seiner Rede verlasen Lilia Movesjan und Finja Bentz das Gedicht ,,Die Todesfuge” von Paul Celan als Relikt aus der Zeit, als der Krieg in Deutschland noch allgegenwärtig war.

Die Veranstaltung endete mit einem Gebet von Pfarrer Jürgen Senkbeil, einer Kranzniederlegung und dem Gesang der 3ten Strophe des Deutschlandliedes.

Diese Veranstaltung hat hoffentlich den Teilnehmern klar gemacht, dass es weiterhin einen Grund gibt sich zu erinnern und nicht zu verdrängen, was noch heute in der Gegenwart passiert. Somit bleibt nur noch zu hoffen, dass im nächsten Jahr Geschehnisse, wie sie in Halle vorgekommen sind, nicht mehr zu unserer Gegenwart gehören und die Idee von einem geeinten, friedvollen, bunten Europa gelebt wird.

 

Finja Bentz

   

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